Automobil

OptoMET Laser Doppler Vibrometrie (LDV) findet Verwendung in zahlreichen NVH (Noise, Vibration, Harshness) Testanwendungen in der Automobilindustrie. Erstausrüster setzen die Scanning Laser Technologie zur Messung an Fahrzeugkarosserien in Originalgröße ein zur Validierung und Aktualisierung von Finiten Element Modellen (FEM). Komponententest profitieren ebenfalls von den Vorzügen der LDV. Bremsenhersteller beispielsweise verwenden regelmäßig LDV zur Eliminierung von Bremsgeräuschen, für die Überprüfung der Einhaltung dynamischer Spezifikationen bei Zulieferteilen sowie zur Produktionsüberwachung.

Hersteller elektrischer Bauteile nutzen LDV um Probleme auf Leiterplatten oder andern Bauteilen bei HALT (Highly Accelerated Life Cycle) oder Haltbarkeitstests zu beheben. Automobilzulieferer betreiben einen hohen Messaufwand bei der Charakterisierung von Dämpfungsmaterialien zur Kosten- und Gewichtsoptimierung. Die an die Erstausrüster weitergegebenen NVH-Zielgrößen stellen diese mit entsprechenden LDV-Tests sicher. OptoMET Laser Vibrometer sind ideal für Verfahren zur Qualitätskontrolle in der Produktion, bei denen NVH Bestandteil der Abnahmebedingungen ist.

Haptische Displays

Im Zeitalter von Tablets und Smartphones haben wir uns längst an das Wischen statt Tippen gewöhnt. Das Tippen auf virtuellen Tastaturen jedoch fällt vielen Nutzer schwer, da sie nicht durch die Fingerspitze hindurchsehen können, welcher Punkt auf dem Touchscreen gerade berührt wird.

Bedenklich für die Sicherheit wird es, wenn berührungsempfindliche Bildschirme am Steuer eines Fahrzeuges benutzt werden. Eine Lösung bieten haptische Displays, mit denen sich Tasten und Schieberegler auf dem Display fühlbar machen. Sie geben dem Finger des Anwenders eine Rückmeldung, ob seine Befehle ausgeführt werden, ohne dass er dazu den Blick auf den Bildschirm richten muss.

OptoMET Laser Doppler Vibrometer leisten unersetzliche Arbeit bei der Entwicklung solcher haptischen Displays, ebenso wie bei deren Qualitätssicherung in der Produktion.

Elektrische Antriebe

In  modernen Fahrzeugen sind zahlreiche elektrische Antriebe verbaut, manche im direktem Wahrnehmungsbereich der Fahrzeuginsassen wie beispielsweise elektrische Fensterheber, Schiebedachantrieb, Außenspiegel Stellmotoren, Scheibenwischerantrieb oder Sitzversteller. Andere wiederum verrichten Ihren Dienst ohne direkt wahr genommen zu werden. Hierzu zählen zum Beispiel Kraftstoff- bzw. Kühlwasserpumpen oder Gebläsemotoren.

Jenseits ihrer gewünschten Funktion können diese Antriebe auch eine Quelle unerwünschter Störgeräusche darstellen. Insbesondere wenn in Elektro- oder Hybridfahrzeugen der Verbrennungsmotor als dominante Geräuschquelle entfällt, sind diese Nebengeräusche mitunter deutlich hörbar.

Laservibrometer von OptoMET helfen dem Entwicklungs- und Prüfingenieur diese Störquellen zu lokalisieren, zu visualisieren und zu quantifizieren. Darüber hinaus eignen sich die berührungslosen Schwingungssensoren von OptoMET ideal für ausführliche Tests zur Schwingungs- und Stoßbelastbarkeit dieser Komponenten.
 

Bremssysteme

Die OptoMET SWIR Laser Vibrometer Technologie ist ideal geeignet für die Messung von Bremssystemen und -komponenten im Fahrzeugbau. Der entscheidende Vorteil der OptoMET Lösung gegenüber herkömmlichen HeNe-basierten Systemen tritt besonders deutlich hervor bei der Messung von Bremsscheiben auf dem Rollenprüfstand.

Back-to-Back-Tests von SWIR und HeNe Vibrometern haben ergeben, dass HeNe Systeme aufgrund des übermäßigen Rauschpegels nicht in der Lage sind, Messdaten in hinreichender Qualität zu liefern. Die zu untersuchenden Resonanzen gehen im Rauschen unter. Der Einsatz der OptoMET SWIR Laser Vibrometer Technologie bewirkt dem gegenüber eine dramatische Verbesserung und liefert in diesen Anwendungen Ergebnisse mit Rauschpegeln, die 40 dB bis 50 dB unterhalb der Resonanzpeaks liegen. Die OptoMET Scanning Laser Technologie wird eingesetzt zur Beurteilung des Systems aus Bremsscheibe und -sattel auf Rollen-Prüfständen.

Raumakustik von Fahrzeugen

In der Automobilentwicklung wird großer Wert auf eine angenehme Raumakustik gelegt. Hierzu gilt es Lärm und Vibrationen weitgehend zu unterdrücken. Da die an der Karosserie verwendeten schallabsorbierenden Materialien wie etwa Schaum oder Gummi jedoch Gewicht und Kosten erhöhen, suchen Ingenieure nach Möglichkeiten, die Menge und Platzierung der Dämmstoffe zu optimieren.

Die Betriebsschwinganalyse macht die Verformungen des schwingenden Systems sichtbar. Dämmende Maßnahmen sind dort am effizientesten in den Zonen maximaler Auslenkung und weitgehend wirkungslos an den Schwingungsknoten. Da infolge des geringen Gewichts der verwendeten Materialien das Aufbringen von herkömmlichen Beschleunigungsaufnehmern die Messungen verfälschen würde, werden OptoMET SWIR Scanning Vibrometer eingesetzt, um die Schwingungsformen sichtbar zu machen.

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